Der Wille Gottes – Thementag 2

Nikolaus Warkentin: Gottes Plan und unsere Verantwortung

Nikolaus Warkentin spricht über Gottes Plan und unsere Verantwortung, diesen zu erkennen und zu leben. Er beginnt mit Epheser 1, Vers 11, der besagt, dass wir nach dem Vorsatz dessen bestimmt sind, der alles nach dem Ratschluss seines Willens wirkt. Er betont, dass Gott einen Plan für jeden Menschen hat, aber dieser Plan nicht automatisch in Erfüllung geht.

Er erklärt, dass wir, um Gottes Plan zu erkennen, im Wort Gottes bleiben müssen, wie in Johannes 8, Verse 31-32 beschrieben: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ Er betont, dass Gottes Plan nicht nur für die Ewigkeit, sondern auch für unser Leben hier und jetzt gilt.

Nikolaus erläutert, dass Gottes Plan oft durch unsere eigenen Wünsche und Vorstellungen überlagert wird. Er zitiert Jakobus 4, Vers 2, der sagt: „Ihr begehrt und habt nichts; ihr mordet und neidet und könnt nichts erlangen; ihr streitet und führt Krieg; ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet.“ Er betont, dass wir Gott im Gebet fragen müssen, um seinen Plan zu erkennen.

Er warnt davor, sich auf das eigene Herz zu verlassen, da dieses trügerisch ist, wie in Jeremia 17, Vers 9 steht: „Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar; wer kann es ergründen?“ Stattdessen sollen wir uns auf Gottes Wort verlassen und uns von ihm leiten lassen.

Andreas Friesen: Gottes Führung im Alltag

Andreas Friesen spricht über Gottes Führung im Alltag und wie wir diese erkennen können. Er beginnt mit Sprüche 3, Verse 5-6: „Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; erkenne ihn auf allen deinen Wegen, so wird er deine Pfade ebnen.“ Er betont, dass wir Gott in allen Bereichen unseres Lebens anerkennen sollen, nicht nur in geistlichen Dingen.

Er erklärt, dass Gottes Führung oft nicht spektakulär ist, sondern sich in kleinen Dingen zeigt. Er zitiert 1. Korinther 10, Vers 31: „Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes.“ Er betont, dass wir auch in alltäglichen Entscheidungen Gott fragen sollen.

Andreas warnt davor, Gottes Führung durch Zeichen zu suchen, wie in Matthäus 16, Vers 4 beschrieben, wo Jesus sagt: „Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht sucht nach einem Zeichen, und kein Zeichen wird ihm gegeben werden als nur das Zeichen Jonas, des Propheten.“ Stattdessen sollen wir uns auf Gottes Wort und den Heiligen Geist verlassen.

Er betont, dass Gottes Führung oft mit unserem Gewissen übereinstimmt. Er zitiert Römer 9, Vers 1, wo Paulus sagt: „Ich sage die Wahrheit in Christus, ich lüge nicht, wobei mir mein Gewissen Zeugnis gibt im Heiligen Geist.“ Er ermutigt uns, auf unser Gewissen zu hören, das vom Heiligen Geist geleitet wird.

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